Habicht-Wochenende 2020: Habichte satt 

Freitag, 13.3.2020:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Sachsen und Schleswig-Holstein trafen sich am Freitag um 13 Uhr in Berlin an einem zentralen Treffpunkt. Ein kurzer Fußweg in einen Park erbrachte auch gleich das erste Habichtspaar. Beide Partner riefen und flogen im Revier umher. Die ersten Fotos entstanden, obwohl es bewölkt und stark windig war.

Anschließend ging die kurze Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu einem Friedhof in Berlin-Mitte. Hier konnten wir wiederum ein Habichtspaar bei der Balz beobachten und auch fotografieren. Gegen 17 Uhr und bei Regenschauern endete dieser erste und erfolgreiche Habichtstag.

 

Sonnabend, 14.3.2020:

Zentral für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen wir uns am Morgen am Hauptbahnhof in Berlin. Wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln ging die halbstündige Fahrt zu einem Park. Auch dieses Habichtspaar war sehr kooperativ und nicht scheu. Das vorjährige Weibchen rief und das adulte Männchen kam mit einer Ringeltaube als Beute dazu. Vor unseren Augen auf einem Ast wurde die Ringeltaube gerupft, gekröpft und gefressen. Nur ein Lauf der Beute fiel zu Boden. Schöne Fotos entstanden und die Ansichten durch das Spektiv waren Formatfüllend. Hier beobachteten und fotografierten wir bis gegen 13 Uhr und suchten dann wiederum einen weiteren Friedhof in Berlin-Neukölln auf. Auch hier war ein Habichtspaar anwesend. Doch „nur“ das alte Männchen flog umher und landete mehrmals in geringer Entfernung. Wiederum waren sehr schöne Beobachtungen und Fotos möglich. 

Sonntag, 15.3.2020:

Da das Habichtspaar vom Sonnabend-Vormittag sehr „kooperativ“ war und hervorragende Fotos und schöne Beobachtungen durch Fernglas und Spektiv zuließen, beschlossen wir bereits gestern, wieder in diesen Park zu fahren. Das vorjährige Weibchen war anwesend und saß im Nest, unter dem direkt ein viel belaufener Weg führte. Dutzende Spaziergänger erkundigten sich nach unserem Objekt der Begierde und schauten auch mal durch das Spektiv: „ah“, „oh“, „wow“ und „ist das irre“ waren ihre verbalen Bekundungen. Eigentlich bereits voll zufrieden mit den schönen Beobachtungen und Fotos, fuhren wir wiederum mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu einem weiteren, für uns neuen Friedhof in Berlin-Wilmersdorf. Hier flog vor allem das alte Männchen umher, verfolgte und vertrieb in einem tollen Luftkampf einen Mäusebussard nur wenige Meter von uns entfernt. Das Männchen wurde dann noch beobachtet und fotografiert, wie es eine junge Taube als Beute herbeibrachte. Da das Weibchen in diesem Revier nicht so Zuschauertolerant war, hielten wir größeren Abstand zum neuen Nest, um das Paar nicht zu stören. 

Habichtmännchen mit Beute (Foto: E.Hering, fotografiert während des Habichtswochenendes vom 13.-15.3.2020)


Hoch zufrieden an schönsten Beobachtungen und tollen Fotos, endete dieses Habicht-Wochenende. Vielen lieben Dank den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die nette Karte nebst treffendem Habichts-Gedicht und Inhalt. Danke!

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