„M O N G O L E I – Wüste Gobi, endlose Steppen und eine grandiose Vogelwelt“              vom 5.-20.9.2018

Endlose Weite - die Wüste Gobi (Foto: S.Duge)


5.9.2018: Besser ein dummer Wanderer als ein Weiser, der zu Hause sitzt (mongolisches Sprichwort)

Die TeilnehmerInnen der Reisegruppe flogen aus Hamburg, Berlin, Frankfurt (Main) und Wien über Moskau nach Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei. Beim Zwischenstopp in Moskau trafen sich die TeilnehmerInnen der Reise am Abfluggate nach Ulaanbaatar.


6.9.2018: Der tiefe Fluss ist ruhig, der wissende Mensch ist bescheiden (mongolisches Sprichwort)

Der Flug von Moskau nach Ulaanbaatar ging über Nacht und so landeten wir gegen 6 Uhr in der Frühe in Ulaanbaatar, wo uns bereits der mongolische Tour-Operator mit seiner Crew empfing und in ein nahegelegenes Hotel am Rande der Hauptstadt brachte. Beim Frühstück im Hotel stellte der Reiseleiter das endgültige Reiseprogramm vor. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatte jeder etwas Zeit, um sich von der Anreise zu erholen. Anschließend ging es zu einer ersten Exkursion in die ländliche Umgebung des Hotels, wo wir u.a. Elsterdohlen, Lasurmeisen, Gelbbrauen-Laubsänger, Goldhähnchen-Laubsänger, Dunkellaubsänger, Weiß-wangenstar, Taigazwergschnäpper und eine Weißbrauendrossel beobachten konnten. Der Tuul-Fluss führte viel Wasser und die Umgebung des Hotels stand teilweise unter Wasser. Über unserem Hotel vollzog sich ein Greifvogelzug vom Feinsten: geschätzte 10.000 Schwarzmilane zogen über das in unmittelbarer Nähe befindliche Songino-Khairkhan-Gebirge. Unter den Schwarzmilanen zogen auch mindestens 15 Zwergadler und einige Mönchsgeier.


7.9.2018: Je früher du aufstehst, desto mehr siehst du, je später du zu Bett gehst, desto mehr hörst du. (mongolisches Sprichwort)

Mit einem etwa 90 minütigen Inlandsflug ging es von Ulaanbaatar nach Dalanzadgad in der Süd-Gobi. Die Steppenlandschaft um Ulaanbaatar änderte sich und ging von Halbwüste über in Wüste. In den vergangenen Wochen hat es in der Gobi so viel geregnet wie seit etwa 30 Jahren nicht mehr. So war die Wüste grün und unzählige kleine und große Seen funkelten aus dem Flugzeug – so haben sich die meisten Reisenden die Wüste Gobi nicht vorgestellt! Am Flughafen von Dalanzadgad erwartete uns bereits das mongolische Team mit dem lokalen Guide, drei Geländewagen nebst Fahrer, einer mongolischen Übersetzerin (sie studierte Biologie in der ehemaligen DDR) sowie unserem mongolischen Koch.

Nach einem Frühstück in Dalanzadgad fuhren wir zu einem Wüstensee. Hier rasteten einige Enten und Watvögel aus Sibirien sowie die heimischen Brand- und Rostgänse. Unweit kreisten ein erster Bartgeier, Sperber, Trillersperber, Kornweihe, Rötel- und Turmfalken. Ein Saker, der Nationalvogel der Mongolen, konnte auch beobachtet werden, genauso wie Isabellwürger, Steinsperlinge, Waldpieper, Taigazwergschnäpper, Sibirische Schwarzkehlchen, Wüstensteinschmätzer, Schwarzkehl-, Rotkehl- und Weißbrauendrosseln sowie ein Hopfkuckuck an einer Wildapfelplantage.

Nach dem Mittagessen im Hause des mongolischen Tour-Operators konnten wir noch persönliche Einkäufe tätigen. Danach fuhren wir in ein Ger-Camp (Jurt-Camp) am Fuße des Govi-Gurvansaikhan-Nationalparks, wo jeder seine beheizbare Jurte bezog. Am Jurt-Camp konnten wir das erste Mal die Weite in der Gobi sehen. Ein  typisch mongolisches Abendessen ließ diesen ersten Tag in der Gobi ausklingen. In der Nacht war der faszinierende Sternenhimmel zu beobachten – in solchen Momenten merkt man, was einem bereits in Mitteleuropa verloren gegangen ist…

Unser Jurt-Camp. Im Hintergrund der Govi-Gurvansaikhan-Nationalpark mit der "Linken Schönheit". (Foto:S. Duge)


8.9.2018: Die Spalten des Berges, den man Ruhm nennt, sind riesig und nicht flach. (mongolisches Sprichwort)

Nach einem üppigen Frühstück fuhren wir mit unseren drei Geländewagen in den Govi-Gurvansaikhan-Nationalpark. Im  „Tal ohne Ausgang“ ließen sich eine Fahlbraunelle sowie zwei Felsenammern beobachten und fotografieren. In der Nähe des Wasserfalls am Ende der Schlucht flogen Felsenschwalben und Bartgeier. Nach dem Mittagessen in einem kleinen Ger-Camp fuhren wir eine kurze Strecke zum Yol-Tal („Geier-Schlucht“). In diesem weitläufigen Tal flogen dem Namen entsprechend Bart-Schnee-, Mönchs- und ein Gänsegeier. Auch Steinadler, Mongolenbussarde, Sperber, Saker und Chukarhühner ließen sich sehen. Mehrmals konnten Mauerläufer beobachtet werden. Die seltenen Gobi-Altai-Gebirgswühlmäuse sowie die Wintervorrat sammelnden Mongolischen Pfeifhasen und Mongolischen Wüstenrennmäuse waren ebenfalls lohnenswerte Fotomodelle. Aufsehen, auch bei den zahlreichen Touristen, erregten jedoch die etwa zehn Sibirischen Steinböcke, die ohne Scheu in den Felswänden standen und sich gut und lange beobachten und fotografieren ließen. Diese Nacht verbrachten wir wiederum in unserem Jurt-Camp.

Im Yol-Tal - "Geierschlucht" (Foto: R.Nessing)


9.9.2018: Der Furchtsame kehrt auf halbem Wege wieder um. (mongolisches Sprichwort)

Heute sollte es in die Weite der Wüste Gobi gehen! Zunächst fuhren wir noch auf einer Asphaltstraße. Diese durch Goldabbaufirmen erst neu gebaute Asphaltstraße war jedoch in einigen Bereichen durch die heftigen Niederschläge und den daraus entstandenen Bächen und Flüssen zerstört (wie auch der Weg zu den „Flammenden Kliffs“ unpassierbar war!). Am Wegesrand wurde eine mongolische Nomadenfamilie besucht: Gelegeheit für Susanne, die mitgebrachten Geschenke für die Kinder (Equipment zur Zahnpflege u.a.) zu verteilen. Uns wurde gegorene Stutenmilch und Ziegenkäse angeboten. 

Kumys - gegorene Stutenmilch und Ziegenkäse wird bei einer Nomadenfamilie verkostet (Foto: H.Leunig)


Anschließend ging es entlang der „Linken Schönheit“, so nennen die Mongolen den südöstlichen Ausläufer des Gurvan-Saykhan-Nuruu, quasi den östlichsten Ausläufern des Altai-Gebirges. Erstes Ziel für Vogel- und Naturbeobachtungen war eine Plantage, in dem Einheimische Kartoffeln und Zwiebeln ernteten. In den Büschen und Bäumen flogen Wiedehopf, Sperber, Dunkellaubsänger und Weißbrauendrossel. Danach ging die Off-Road-Fahrt entlang der „Mittleren Schönheit“ (siehe oben) durch die Süd-Gobi zum Tuchum Nuur. Dieser See war über zwanzig Jahre ausgetrocknet und durch die ergiebigen Regenfälle der vergangenen Wochen wieder zu stattlicher Größe gefüllt. Endlose Weite, Sand- und Kies-Wüste wechselten sich mit Saxaul-„Wälder“ ab. Mittagspicknick (schmackhafte Sandwichs + Kaffee/Tee) wurde in einer malerischen Schlucht der „Mittleren Schönheit“ im Gurvan-Saykhan-Gebirge gemacht. Ein Bartgeier und ein Steinadler führten über unseren Köpfen Flugspiele vor – wir vergaßen bei diesem Schauspiel fast das Essen. Auch in dieser Schlucht sahen wir wieder Sibirische Steinböcke.

In der kiesigen Wüste zwischen dem Gurvan-Saykhan-Gebirge und dem Zöölön-Gebirge fanden wir dank unseres mongolischen Guides Wüstengrasmücke, Nonnensteinschmätzer und als Höhepunkt gleich drei Mongolenhäher – die kooperativ waren und sich lange und gut beobachten und fotografieren ließen!

"Zielart" der vogelkundlichen Mongoleireisenden: Mongolenhäher (Foto: H.Leunig)


Die Suche nach den seltenen Kulanen – mongolischen Wildeseln – blieb jedoch leider erfolglos. Dafür erfreuten wir uns am späten Nachmittag an den berühmten und von Touristen gut besuchten „Singenden Dünen“. In der Nähe dieser riesigen Wanderdünen konnten wir einen Raubwürger der Unterart sibiricus, Isabellwürger, Klippentauben, ein Steinkauz der Unterart plumipes und ca. 100 Saxaulsperlinge – wieder eine der „Zielarten“ unserer Reise – sehen. Das abendliche Bier in einem Restaurant des Jurt-Camps haben wir uns heute redlich verdient!


10.9.2018: Der Kluge kennt viele Auswege. (mongolisches Sprichwort)

Fahrt durch die gefühlte Unendlichkeit der Wüste Gobi. Kein Hinweisschild weist unseren Fahrern die Richtung. Die Himmelsrichtung muss ausreichen und die Orientierung an den umliegenden Bergen. Immer führen mehrere Pisten, unbefestigte Fahrwege,  aus den Ortschaften. Oft wechseln wir einfach die Spur, Richtungswechsel quer durch die kiesig-sandige Wüste. Einen Stopp gibt es nur auf Wunsch wegen einer Vogelbeobachtung oder „um hinter die Büsche“ zu gehen. So erreichen wir das Dorf Bogd. Die Tanks der Geländewagen und auch der Wassertank unseres Kochs werden befüllt. Shopping persönlicher Lebens- und Genussmittel inmitten der Gobi. Fotos von und mit Einheimischen. Mittagslunch im Tal der Gobiseen am Tsaaziin-Zagaan-Nuur („Weißer See“) mit Beobachtungen vom Stelzenläufer, Seeregenpfeifern und einem Jungfernkranich. Als Höhepunkt konnten zwei Reliktmöwen beobachtet werden. Weiter mit Tempo 80 durch die Wüste.

Mehrspurig durch die Gobi (Foto: S.Duge)


Erste Steppenflughühner (es sollten noch viele folgen!). Unterwegs flüchten mehrere Mongolengazellen und eine der seltenen Kropfgazelle vor unserer Autokolonne. Viele Mongolenbussarde – leider die meisten von ihnen tot unter den Mittelspannungsleitungen am Wegesrand. Wüstensteinschmätzer und Ohrenlerchen, viele Ohrenlerchen. Ziel ist das Baga-Bogd-Gebirge, ebenfalls ein östlicher Ausläufer des Altai-Gebirgszuges. Hier finden wir in einem Tal einen sehr schönen Platz für unsere Zelte, die durch die Fahrer aufgebaut und mit unseren persönlichen Schlafsäcken ausgestattet werden. Wir können inzwischen Mauerläufer, Bart- und Mönchsgeier, Steinadler und vor allem eine weitere Zielvogelart, das Altai-Königshuhn, beobachten. Mehrere Altai-Königshühner lassen ihren lauten Ruf durch das Tal klingen – Momente, die wir nicht vergessen werden! Im großen Küchenzelt zaubert unser Koch Tushe ein hervorragendes Abendessen. Nachts heult ein Wolf. Hier ist die Wildnis.


Eine weitere "Zielart": Steppenflughühner. (Foto: H.Leunig)


11.9.2018: Manche gehen in den Wald und sehen nirgendwo Holz. (mongolisches Sprichwort)

Morgendliche Dusche am Wasserfall. Dazu riefen unweit Altai-Königshühner – wunderschön, auch wenn es kalt hier oben im Gebirge war, hat niemand gefroren. Später sagen mir einige Reiseteilnehmer, das war der schönste Übernachtungsplatz während der gesamten Reise. Mauerläufer an der Felswand. Vormittags wanderten wir talabwärts durch einen lichten Pappelwald mit Felsenammer. Steinadler, Bartgeier am morgendlichen sonnigen Himmel. Nun geht die Fahrt bergab ins Tal der Gobiseen. Die Geländewagen und wir darin müssen durch den Tsaaz-Fluß. Eine Brücke gibt es hier nicht. Der Fluss, der weit im Norden im Khangayn Nuruu entspringt, führt viel und schnelles Wasser. Alles geht gut (nur ein Nummernschild eines Geländewagens wird anschließend vermisst) – unsere drei Fahrer verstehen ihren Job.

(Foto: S.Duge)

Weiter flussabwärts können wir einige sibirische Limikolen sowie einen halsbandberingten Singschwan beobachten, der sogar einen Sender huckepack trägt. Tagesziel ist der Orog Nuur, genauer gesagt das Nordufer. In fußläufiger Nähe des Sees werden wieder unsere Zelte aufgebaut, aus dem Küchenzelt schnuppert es verführerisch nach unserem Abendessen. Wiederum geht ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag in der Gobi zu Ende.


12.9.2018: Wer auf halbem Wege umkehrt, irrt nur um die Hälfte. (mongolisches Sprichwort)

Während der morgendliche Exkursion zum Orog-See und seinen Feuchtgebieten konnten ein Fischadler, eine Raubseeschwalbe und Mongolenmöwen beobachtet werden. Am Vormittag ging die Vogelpirsch entlang des Nordufers des großen Orog-Sees mit Beobachtungen u.a. von Streifen-, Schwanengans und 12 Entenarten, Ohrentaucher, Tundra-Goldregenpfeifern und 14 weiteren Limikolenarten, Korn-, Rohr- und Elsterweihe, Rohrdommel, Berg- und Spornpieper, Salzlerchen. Nach dem Mittagsessen geht die Fahrt, wieder mit Durchquerung des Tsaaz-Flusses, zum Cholboolj-See („Verbundener See“). Hier begrüßten uns ein Merlin, zwei Weißnackenkraniche, 4 Jungfernkraniche und zwei Kraniche. Am Seeufer flog ein Bindenseeadler. Hier erlebten wir eine Vielfalt an Wasser- und Watvögeln: ca. 300 Löffler, ca. 50 Schwanengänse, ca. 600 Rostgänse, ca. 500 Brandgänse und weitere 15 Wasservogelarten. Höhepunkt war neben dem ersten Bindenseeadler auch ein Strichelschwirl, der sich kurz zeigte. Wiederum hatten wir einen wunderschönen Platz für unsere kleine Zeltstadt – mit Blick auf den Cholboolj-See.


13.9.2018: Der Abstand zwischen Himmel und Erde ist nicht größer als ein Gedanke. (mongolisches Sprichwort)

Die morgendliche Exkursion erbrachte noch einmal einen Strichelschwirl und die volle Vielfalt an Wasservögel und „neue“ Limikolenarten wie Sanderling und Säbelschnäbler. Ein drittes und letztes Mal wurde der Tsaaz-Fluß durchquert und die Fahrt ging weiter Richtung Westen durch das riesige Tal der Gobiseen. Heutiges Ziel war der Buuntsagaan-See. Auf dem Wege dorthin wiederum weite Wüstenlandschaften, ein Braunwürger, Salzlerchen, Wasservögel an einem kleinen Gobisee, Gebirgszüge zur Orientierung und ein Sandsturm. Die Bogd-Berge, wo wir vor einigen Tagen waren, in frischem Weiß. Es hat sich abgekühlt in der Gobi. Der aufgewühlte und graue Buuntsagaan-See im Sturm – aber mit gleich zwei Bindenseeadlern in Ufernähe, gut zu sehen und zu fotografieren. 

Buuntsagaan-See im Sturm: Es gibt kein schlechtes Wetter für Naturfotografen...


Der Sturm am Abend wurde eher stärker und deshalb entschieden wir uns, in Bungalows zu schlafen. Ein leckeres Buchweizengericht am Abend mundete uns sehr – da sage noch jemand, in der Mongolei gäbe es nur Fleisch zu essen (Fleisch gab es natürlich trotzdem wieder…)!


14.9.2018: Gut ist, wenn die Schwiegereltern fern und das Wasser nah sind. (mongolisches Sprichwort)

Der Morgen war sehr kalt, doch gefroren hat in den Bungalows und in seinen „persönlichen“ sehr warmen Schlafsäcken niemand. Eine Bungalowtür wurde durch den Sturm aus den Angeln gerissen. Bei der Türreparatur hat sich Hans eine Verspannung im Rücken eingefangen – eine wohltuende Massage durch unseren Koch bringt etwas Linderung. Eine typische Gobi-Suppe wärmte uns gut durch. Dazu gab es Brot, Honig, Marmelade, Spiegeleier, Kaffee, Tee...

Am Vormittag ließ der Wind nach und die Sonne erschien wieder. Also Exkursion zum wenige hundert Meter entfernten See: Pazifische Goldregenpfeifer, Mongolenbussard, Mongolen- und Fischmöwen, Salzlerchen, Zwergammer, Erddrossel, Steinsperlinge, Odinshühnchen, Weißbrauendrosseln, Schwanen- und Streifengänse sowie ca. 120 Steppenflughühner aus der Nähe beim Fressen. Den Nachmittag nach dem Mittagessen (Rote-Beete-Suppe = wieder vegetarisch!) konnte jeder individuell verbringen. Eine gute Möglichkeit, sich der Gobi und dem großen Buuntsagaan-See mit seiner Weite, seiner Ruhe hinzugeben. 


15.9.2018: Des Menschen Auge sieht weit, sein Verstand sehr viel weiter. (mongolisches Sprichwort)

Heute wird die längste Strecke der gesamten Reise gefahren. Zuerst geht es nach Norden und wir verlassen das Tal der Gobi-Seen, wir verlassen die Wüste Gobi. Große Schwärme von Steppenflughühnern überfliegen uns. Trotzdem bleibt Zeit an geeigneten Stellen zu halten und nach Vögeln Ausschau zu halten. Vor der Stadt Bayankhongor finden wir die nächste Zielart: der Daviderdsperling ließ sich lange bei der Nahrungssuche in niedriger Vegetation beobachten. Die ersten Steppenadler zogen gemeinsam mit Schwarzmilanen über der Stadt. In Bayankhongor, der Bezirksstadt, war es nicht einfach ein Restaurant zu finden, da in großen Teilen der Mongolei der Strom ausgefallen war. Später erfuhren wir, dass es bei einer Übung des Einspeisens von russisch-sibirischem Strom zu einem Kollaps der Stromversorgung kam. Wie auch immer: ohne Strom kein Mittagessen. Später fanden wir dann doch noch einen kleinen mongolischen Imbiss – mir schmeckten die mongolischen Buuz (Teigtaschen mit Fleisch gefüllt) sehr gut. Weiter ging die Reise, nunmehr wieder seit Tagen auf einer Asphaltstraße. Bergsteppe, ab und zu eine Jurte. 

On the road again... (Foto: H.Leunig)


Viele Greifvögel am Straßenrand, der großen Siedlungsdichte der Brandt´s Mongolischen Wühlmaus geschuldet. Zeit, die Steppenlandschaft zu genießen und die Vögel, auch um die Greifvögel am Straßenrand zu zählen (auf dieser Strecke zähle ich immer die Greifvögelbestände): auf 204 km Fahrstrecke = u.a. 86 Mongolenbussarde, 7 Steppenadler. Abends Essen im Restaurant und Übernachtung im Hotel in Arvaikheer. Auch hier nur zeitweilig wieder Strom, Abendessen warm, Duschwasser und Bier kalt.


16.9.2018: Das Glück ist für das Leben, was der Tau für den Rasen ist. (mongolisches Sprichwort)

Vor dem Supermarkt in Arvaikheer saßen in einem Bäumchen zwei Wiesenammern. Anschließend 70 km Fahrt auf einer Asphaltstraße (mit 61 Mongolenbussarden, 26 Mönchsgeiern, 8 Steppenadlern am Straßenrand)  zum interessanten Sangiin-Dalai-See. Hier war leider nur wenig Zeit zum Beobachten: ca. 10 Steppenadler, ca. 40 Mongolenbussarde, einige Entenvögel und Limikolen. Tagesziel war der Elsen-Tasarkhai-Nationalpark. Unterwegs sahen wir die ersten Mongolenlerchen. Im Feuchtgebiet des Elsen-Tasarkhai-Nationalpark führte ein Brutpaar Weißnackenkraniche ihr großes Küken. Insgesamt konnten wir hier 56 Streifengänse mit ihren Jungvögeln zählen (Durchschnitt 2,5 Jungvögel/Brutpaar). Außerdem flog über das Feuchtgebiet eine Mangroveweihe und im Schilf waren noch einzelne China-Rohrsänger unterwegs. Die unserer europäischen Wechselkröte sehr ähnliche Raddekröte war hier häufig. Am Nachmittag fuhren wir wenige Kilometer zu einem budhistischen Kloster im Elsen-Tasarkhai-Nationalpark. Über den Weg lief eine Deracantha onos, eine sehr große Heuschrecke aus der Familie der Laubheuschrecken – sehr imposant. Der Sonnenuntergang auf den großen Sanddünen im Elsen-Tasarkhai-Nationalpark war sehr schön. Abends rief aus den Sanddünen ein Uhu und nachts zogen Jungfernkraniche über unseren Zeltplatz zwischen Sanddünen und Feuchtgebiet.


17.9.2018: Für den einsamen Wanderer ist selbst ein Lied ein Gefährte. (mongolisches Sprichwort)

Während des Frühstücks ziehen wieder Jungfernkraniche Richtung Süden und bei der Abfahrt fliegt Familie Weißnackenkranich über uns. Zuerst geht die Fahrt durch savannenartige Landschaft quer durch den Elsen-Tasarkhai-Nationalpark. Unser mongolischer Guide entdeckt Spuren im Sand vom Manaul, einer Wildkatze. Für die Beobachtung eines Pärchens vom Spiegelrotschwanz und von Pallasammern stoppen wir natürlich. In einem Sum (Dorf) versuchte unser Koch Trinkwasser aufzufüllen, wir beobachten derweil die heimische Unterart tytleri der Rauchschwalbe mit ihrer rostbraunen Unterseite. An einem kleinen See unweit des Dorfes sahen wir wieder sibirische Enten. Mönchsgeier, Steppenadler, Mongolenbussrade und ein Steinadler flogen über dem See und unweit flüchtete ein Steppenfuchs vor uns. Nach etwa 50 km Fahrt auf einer Asphaltstraße erreichten wir den Bayan-Nuur („reicher See“). Hier erfolgte sofort eine Exkursion entlang des Sees mit ca. 280 ziehenden Jungfernkranichen, Zwergammern, Mangroveweihe, ca. 70 Säbelschnäblern, Odinshühnchen und Daviderdsperlingen.


18.9.2018: Ein Mann mag kein Herz haben, aber bestimmt hat er einen Magen. (mongolisches Sprichwort)

Die morgendliche Exkursion erbrachte 9 Limikolenarten, 8 Entenarten sowie eine Mangroveweihe. Nach dem Frühstück wurden unsere Zelte durch unsere Fahrer gesäubert und gut verstaut – wir benötigen sie auf unserer Reise nun nicht mehr. Die Fahrt geht heute in den Hustai Nationalpark. Bei einem Kaffeestopp suchten am Tuul-Fluss ein Schwarzstorch und einige Löffler nach Nahrung. Ziehende Jungfernkraniche und Steppenadler sehen wir während der Autofahrt. Im Hustai-Nationalpark flogen kleinere Schwärme der großen Mongolenlerche. Auch Sibirische Murmeltiere sind hier häufig, genauso wie der Daurische Ziesel. Höhepunkt am Nachmittag waren jedoch die Takhi, die Przewalskipferde – echte Wildpferde, die hier im 50.000 ha großen Hustai Nationalpark wieder angesiedelt wurden. 

Höhepunkt des Tages: wilde Takhi (Przewalskipferde) an der abendlichen Tränke. (Foto: H.Leunig) 


Am Abend feierten wir gemeinsam mit unserer mongolischen Crew den erfolgreichen Abschluss unserer Mongoleireise: zünftig mit einem mongolischen Fleischgericht mit heißen Steinen gekocht (viel Fleisch - es gab aber auch wieder vegetarische Kost!).

Zum Wohle auf unsere erfolgreiche, gemeinsame Reise! Großes Dankeschön an das gesamte Team! (Foto: S.Duge)


19.9.2018: Sage nicht, ein Pass sei unüberwindlich; wenn du hinaufsteigst, kannst du ihn überschreiten. Sage nicht, es ist weit, ich kann es nicht erdulden; wer geht, langt auch an. (mongolisches Sprichwort)

Nachts waren Takhi in der Nähe unseres Unterkunftshauses. Morgens riefen Rothirsche; einige Wiesenammern, Mongolenlerchen und Saker flogen herum. Höhepunkt - sozusagen in letzter Minute - war jedoch unser erster Amurfalke auf dieser Reise. Der Amurfalke zeigte sich sehr kooperativ und ließ sich wunderschön im Morgenlicht fotografieren.

Amurfalke im Hustai Nationalpark. (Foto: H.Leunig) 


Da sich einige TeilnehmerInnen die Hauptstadt Ulaanbaatar ansehen wollten, verabschiedeten wir uns (ja, zum Teil unter Tränen...) von unserem mongolischen Team und stiegen in einen kleinen Bus um. Dieser brachte uns in die City von Ulaanbaatar, wo das Nationalmuseum und der Platz vor dem Parlamentsgebäude besucht wurden. Leider war Chingis Khan hinter Gittern – das Parlamentsgebäude wurde saniert und das Monument war eingerüstet. Nach einem Shoppingbesuch in einem großen Kaufhaus ging die Fahrt zurück in unser Hotel. Beachtenswert war die Fahrkunst unseres Busfahrers, insbesondere beim Passieren einer Brücke:

Passt schon...! Unser Bus musste auf dem Weg zum Hotel diese Brücke über den Tuul-Fluss passieren. (Foto: S.Duge)


Am Abend hatten wir ein Abschiedsessen mit dem Tour-Operator/Guide unseres mongolischen Teams und der Dolmetscherin im Hotelrestaurant.


20.9.2018: Das Gut, das du weggibst, gehört dir; das Gut, das zurückbleibt, gehört einem anderen, wenn du ins Grab eingehst. (mongolisches Sprichwort)

Früh wurden wir nach dem Frühstück vom hoteleigenen Bus zum internationalen Dschingis-Khan-Flughafen gefahren, von wo aus wir individuell über Moskau die Heimreise antraten. 

Da konnte ja nichts schiefgehen: Der müde, aber zufriedene Reiseleiter Rolf Nessing


Artenliste der nachgewiesenen Vogel-, Säugetier-, Amphibien- und Reptilienarten:

  englischer Name wissenschaftlicher Name deutscher Name

Tage mit Beobachtungen

(14- Tage-Tour)

  Mute Swan
Cygnus olor Höckerschwan 3
  Whooper Swan Cygnus cygnus Singschwan 8
  Bar-headed Goose Anser indicus Streifengans 8
  Greylag Goose Anser anser Graugans 5
  Swan Goose Anser cygnoid Schwanengans 7
  Bean Goose Anser fabalis Saatgans 2
  Common Goldeneye Bucephala clangula Schellente 3
  Common Shelduck Tadorna tadorna Brandgans 9
  Ruddy Shelduck Tadorna ferruginea Rostgans 10
  Red-crested Pochard Netta rufina Kolbenente 3
  Common Pochard Aythya ferina Tafelente 6
  Tufted Duck Aythya fuligula Reiherente 5
  Garganey Spatula querquedula Knäkente 1
  Northern Shoveler Spatula clypeata Löffelente 8
  Gadwall Mareca strepera Schnatterente 8
  Eurasian Wigeon Mareca penelope Pfeifente 9
  Mallard Anas platyrhynchos Stockente 9
  Northern Pintail Anas acuta Spießente 8
  Common Teal Anas crecca Krickente 9
  Altai Snowcock Tetraogallus altaicus Altaikönigshuhn 2
  Chukar Partridge Alectoris chukar Chukarhuhn 1
  Little Grebe Tachybaptus ruficollis Zwergtaucher 1
  Great Crested Grebe Podiceps cristatus Haubentaucher 5
  Slavonian Grebe Podiceps auritus Ohrentaucher 2
  Rock Dove Columba livia Felsentaube 13
  Hill Pigeon Columba rupestris Klippentaube 2
  Eurasian Collared Dove Streptopelia decaocto Türkentaube 4
  Pallas's Sandgrouse Syrrhaptes paradoxus Steppenflughuhn 5
  Common Cuckoo Cuculus canorus Kuckuck 1
  Oriental Cuckoo Cuculus optatus Hopfkuckuck 1
  Common Coot Fulica atra Bläßhuhn 8
  White-naped Crane Antigone vipio Weißnackenkranich 3
  Demoiselle Crane Grus virgo Jungfernkranich 4
  Common Crane Grus grus Kranich 7
  Black Stork Ciconia nigra Schwarzstorch 1
  Grey Heron Ardea cinerea Graureiher 9
  Great Egret Ardea alba Silberreiher 3
  Eurasian Spoonbill Platalea leucorodia Löffler 9
  Eurasian Bittern Botaurus stellaris Rohrdommel 1
  Great Cormorant Phalacrocorax carbo Kormoran 10
  Pied Avocet Recurvirostra avosetta Säbelschnäbler 3
  Black-winged Stilt Himantopus himantopus Stelzenläufer 3
  Pacific Golden Plover Pluvialis fulva

Tundra-

Goldregenpfeifer

4
  Grey Plover Pluvialis squatarola Kiebitzregenpfeifer 2
  Little Ringed Plover Charadrius dubius Flußregenpfeifer 3
  Kentish Plover Charadrius alexandrinus Seeregenpfeifer 5
  Little Ringed Plover Charadrius dubius Sandregenpfeifer 3
  Lesser Sand Plover Charadrius mongolus Mongolenregenpfeifer 1
  Northern Lapwing Vanellus vanellus Kiebitz 9
  Eurasian Curlew Numenius arquata Großer Brachvogel 2
  Black-tailed Godwit Limosa limosa Uferschnepfe 2
  Ruddy Turnstone Arenaria interpres Steinwälzer 3
  Ruff Calidris pugnax Kampfläufer 5
  Curlew Sandpiper Calidris ferruginea Sichelstrandläufer 3
  Temminck's Stint Calidris temminckii

Temminckstrandläufer

4
  Sanderling Calidris alba Sanderling 1
  Dunlin Calidris alpina Alpenstrandläufer 2
  Little Stint Calidris minuta Zwergstrandläufer 3
  Common Snipe Gallinago gallinago Bekassine 4
  Green Sandpiper Tringa ochropus Waldwasserläufer 1
  Spotted Redshank Tringa erythropus Dunkler Wasserläufer 7
  Common Greenshank Tringa nebularia Grünschenkel 3
  Wood Sandpiper Tringa glareola Bruchwasserläufer 4
  Red-necked Phalarope Phalaropus lobatus Odinshühnchen 2
  Black-headed Gull Chroicocephalus ridibundus Lachmöwe 8
  Little Gull Hydrocoloeus minutus Zwergmöwe 1
  Relict Gull Ichthyaetus relictus Reliktmöwe 1
  Pallas's Gull Ichthyaetus ichthyaetus Fischmöwe 3
  Mongolian Gull Larus mongolicus Mongolische Silbermöwe 8
  Little Tern Sternula albifrons Zwergseeschwalbe 3
  Caspian Tern Hydroprogne caspia Raubseeschwalbe 3
  Common Tern Sterna hirundo Flußseeschwalbe 1
  Osprey Pandion haliaetus Fischadler 1
  Bearded Vulture Gypaetus barbatus Bartgeier 6
  Himalayan Vulture Gyps himalayensis Schneegeier 4
  Eurasian Griffon Gyps fulvus Gänsegeier 1
  Cinereous Vulture Aegypius monachus Mönchsgeier 10
  Steppe Eagle Aquila nipalensis Steppenadler 5
  Golden Eagle Aquila chrysaetos Steinadler 8
  Western Marsh Harrier Circus aeruginosus Rohrweihe 5
  Eastern Marsh Harrier Circus spilonotus Mangroveweihe 3
  Pied Harrier Circus melanoleucos Elsterweihe 1
  Hen Harrier Circus cyaneus Kornweihe 9
  Japanese Sparrowhawk Accipiter gularis Trillersperber 1
  Eurasian Sparrowhawk Accipiter nisus Sperber 5
  Pallas's Fish Eagle Haliaeetus leucoryphus Bindenseeadler 2
  Black-eared Kite Milvus migrans lineatus Schwarzmilan 12
  Eurasian Buzzard Buteo buteo Mäusebussard 2
  Long-legged Buzzard Buteo rufinus Adlerbussard 3
  Upland Buzzard Buteo hemilasius Mongolenbussard 11
  Little Owl Athene noctua Steinkauz 1
  Eagle Owl Bubo bubo Uhu 1
  Common Hoopoe Upupa epops Wiedehopf 4
  Lesser Kestrel Falco naumanni Rötelfalke 1
  Common Kestrel Falco tinnunculus Turmfalke 11
  Amur Falcon Falco amurensis Amurfalke 1
  Merlin Falco columbarius Merlin 1
  Saker Falcon Falco cherrug Würgfalke 12
  Peregrine Falcon Falco peregrinus Wanderfalke 1
  Isabelline Shrike Lanius isabellinus Isabellwürger 3
  Brown Shrike Lanius cristatus Braunwürger 1
  Great Grey Shrike Lanius excubitor Raubwürger 1
  Red-billed Chough Pyrrhocorax pyrrhocorax Alpenkrähe 10
  Mongolian Ground Jay Podoces hendersoni Mongolenhäher 2
  Eurasian Magpie Pica pica Elster 5
  Daurian Jackdaw Corvus dauuricus Elsterdohle 2
  Eurasian Jackdaw Corvus monedula Dohle 1
  Rook Corvus frugilegus Saatkrähe 2
  Common Raven Corvus corax Kolkrabe 14
  Carrion Crow Corvus corone Aaskrähe 4
  Brown Accentor Prunella fulvescens Fahlbraunelle 2
  Saxaul Sparrow Passer ammodendri Saxaulsperling 1
  House Sparrow Passer domesticus Haussperling 3
  Eurasian Tree Sparrow Passer montanus Feldsperling 11
  Eurasian Rock Sparrow Petronia petronia Steinsperling 7
  White-winged Snowfinch Montifringilla nivalis Schneesperling 1
  Père David's Snowfinch Pyrgilauda davidiana Daviderdsperling 4
  Tree Pipit Anthus trivialis Baumpieper 1
  Meadow Pipit Anthus pratensis Wiesenpieper 1
  Olive-backed Pipit Anthus hodgsoni Waldpieper 1
  Red-throated Pipit Anthus cervinus Rotkehlpieper 1
  Water Pipit Anthus spinoletta Bergpieper 1
  Richard's Pipit Anthus richardi Spornpieper 3
  Tawny Pipit Anthus campestris Brachpieper 1
  Yellow Wagtail Motacilla flava Wiesenschafstelze 5
  Grey Wagtail Motacilla cinerea Gebirgsstelze 7
  White Wagtail Motacilla alba Bachstelze 13
  Brambling Fringilla montifringilla Bergfink 1
  Common Rosefinch Erythrina erythrina Karmingimpel 1
  Meadow Bunting Emberiza cioides Wiesenammer 3
  Godlewski's Bunting Emberiza godlewskii Felsenammer 2
  Eurasian Reed Bunting Schoeniclus schoeniclus Rohrammer 3
  Little Bunting Schoeniclus pusillus Zwergammer 3
  Azure Tit Cyanistes cyanus Lasurmeise 1
  Great Tit Parus major Kohlmeise 1
  Asian Short-toed Lark Alaudala cheleensis Salzlerche 7
  Mongolian Lark Melanocorypha mongolica Mongolenlerche 4
  Greater Short-toed Lark Calandrella brachydactyla Kurzzehenlerche 1
  Horned Lark Eremophila alpestris Ohrenlerche 9
  Eurasian Sky Lark Alauda arvensis Feldlerche 8
  Crested Lark Galerida cristata Haubenlerche 3
  Pallas´s Grasshopper Warbler Locustella certhiola Streifenschwirl 2
  Oriental Reed Warbler Acrocephalus orientalis China-Rohrsänger 1
  Barn Swallow Hirundo rustica Rauchschwalbe 8
  Eurasian Crag Martin Ptyonoprogne rupestris Felsenschwalbe 3
  Sand Martin Riparia riparia Uferschwalbe 6
  Yellow-browed Warbler Abrornis inornatus

Gelbbrauen-Laubsänger

1
  Pallas's Leaf Warbler Abrornis proregulus Goldhähnchen-Laubsänger 2
  Dusky Warbler Phylloscopus fuscatus Dunkellaubsänger 5
  Greenish Leaf Warbler Seicercus trochiloides Grünlaubsänger 1
  Two-barred Leaf Warbler Seicercus plumbeitarsus

Middendorff-Laubsänger

1
  Asian Desert Warbler Curruca nana Wüstengrasmücke 1
  Wallcreeper Tichodroma muraria Mauerläufer 3
  Common Starling Sturnus vulgaris Star 6
  White-cheeked Starling Spodiopsar cineraceus Weißwangenstar/Graustar 1
  Taiga Flycatcher Ficedula albicilla Taigazwergschnäpper 4
  Black Redstart Phoenicurus ochruros Hausrotschwanz 1
  Daurian Redstart Phoenicurus auroreus Spiegelrotschwanz 1
  Eastern Stonechat Saxicola maurus Siberisches Schwarzkehlchen 1
  Northern Wheatear Oenanthe oenanthe Steinschmätzer 2
  Isabelline Wheatear Oenanthe isabellina Isabellsteinschmätzer 10
  Desert Wheatear Oenanthe deserti

Wüstensteinschmätzer

5
  Pied Wheatear Oenanthe pleschanka

Nonnensteinschmätzer

1
  White's Thrush Zoothera aurea Sibirische Erddrossel 3
  Black-throated Thrush Turdus atrogularis Schwarzkehldrossel 3
  Red-throated Thrush Turdus ruficollis Rotkehldrossel 3
  Eyebrowed Thrush Turdus obscurus Weißbrauendrossel 4
 



 



  SÄUGETIERE:


  Long-eared Hedgehog Hemiechinus auritus Langohrigel 1
  Tolai Hare Lepus tolai Tolai-Hase 2
  Daurian Pika Ochotona daurica Daurischer Pfeifhase 1
  Pallas´ Pika Ochotona pallasi Mongolischer Pfeifhase 2
  Siberian/Mongolian Marmot Marmota sibirica Sibirisches Murmeltier 2
  Daurian ground Squirrel Spermophilus dauricus Daurischer Ziesel 3
  Alashan ground Squirrel Spermophilus alashanicus Alashan Ziesel 1
  Brandt´s Vole Lasiopodomys brandtii Brandt´s Mongolische Wühlmaus 2
  Gobi-Altai mountain Vole Alticola barakshin Gobi-Altai-Gebirgswühlmaus 1
  Eastern mole Vole Ellobius tancrei
1
  Mongolian Gerbil Meriones unguiculatus Mongolische Rennratte 1
  Midday Gerbil Meriones meridianus Mittagsrennratte 3
  Great Gerbil Rhombomys opimus Große Rennmaus 1
  Corsac Fox Vulpes corsac Steppenfuchs 4
  Red Fox Vulpes vulpes Rotfuchs 3
  Grey Wolf Canis lupus Wolf 1
  Eurasian Otter Lutra lutra Otter 1
  Pallas´Cat Otocolobus manul Pallaskatze, Manul 1
  Przewalski´s Horse Equus ferus przewalskii Przewalskipferd 2
  Red Deer Cervus elaphus Rothirsch 2
  Black-tailed Gazelle Gazella subgutturosa Kropfgazelle 2
  Mongolian Gazelle Procapra gutturosa Mongolische Gazelle 1
  Siberian Ibex Capra sibirica Sibirischer Steinbock 3
 



 



  AMPHIBIEN:


  Radde´s Toad Bufo raddei Raddekröte 2
 



 



  REPTILIEN:


  Toad-headed Agama Phrynocephalus versicolor Strauchsagame 4
  Gobi Racerunner Eremias przewalskii Steppenrenner 1
  Mongolian Racerunner Eremias argus Wüstenrenner 1

/

Sprache auswählen:

Kontakt:

Vogelzug-Reisen
Rolf Nessing
Clara-Zetkin-Straße 16
D-17279 Lychen
Deutschland

 +49 (0)39 888 – 52 584

  +49 (0)172 31 33 241

 info@vogelzug-reisen.de