Reisetermin: 10.-26.6.2019

M O N G O L E I – Taiga, Wüste Gobi, endlose Steppen und eine grandiose Vogelwelt

Endlose Weiten, gastfreundliche Menschen sowie eine einzigartige Vogelwelt lassen die Mongolei zu einem unvergesslichen Erlebnis werden (Foto: R.Nessing)

Eingebettet zwischen China und Russland ist die Mongolei etwa dreimal so groß wie Frankreich – es leben aber nur drei Millionen Menschen in diesem fantastischen Land, davon etwa die Hälfte in der Hauptstadt Ulaanbaatar. Berge, Steppe und Halbwüsten bedecken etwa 90% der Landesfläche. Der Rest ist bewaldet oder unter landwirtschaftlicher Nutzung.

Wir werden auf dieser expeditionsartigen Rundreise sowohl die südlichsten Ausläufer der sibirischen Wälder als auch endlose Steppen-Landschaften, genauso wie wunderschöne Täler und Felsformationen, Waldsteppe, Halbwüsten, das wenig besuchte Bogd-Gebirge und schließlich die mystische Gobi-Wüste mit ihren Saxaul-"Wäldern" und riesigen Dünen erforschen. Kommen Sie mit in ein fantastisches Land mit einer grandiosen Naturausstattung und gastfreundlichen Menschen!


Höhepunkte:

südliche sibirische Taigawälder

Wüste Gobi mit riesigen Wanderdünen

Halbwüsten und Steppen-Seen mit seltenen Vögeln

Waldsteppe mit den letzten Wildpferden

Bogd-Gebirge und Khokh-Gletschersee

einmalige Pflanzen- und Vogelwelt in einem noch wenig erforschten Land


Reiseverlauf:

Tag 1: Flug nach Ulaanbaatar

Individueller Flug nach Ulaanbaatar, Hauptstadt der Mongolei. 


Tag 2: Ulaanbaatar – Davaanii  – Mungun morit

Spätestens am Flughafen in Ulaanbaatar trifft sich die Reisegruppe. Je nach Ankunftszeit geht die 240km-Fahrt, davon etwa 120 km Asphaltstraße, weiter über Davaanii nach Mungun morit. Zielarten sind hier im südlichen Teil der sibirischen Taigawälder: Steinauerhuhn (Black-billed Capercaillie), Haselhuhn (Hazel Grouse), Habichtskauz (Ural Owl), Amurfalke (Amur Falcon), Weidenammer (Yellow-breastd Bunting), Schwarzspecht (Black Woodpecker) und Rubinkehlchen (Siberian Rubythroat). Die südlichen sibirischen Taigawäler sind geprägt von Nadelwäldern, kleinen Hügeltälern und Wasserbächen. Übernachtung im Zelt.

Südlicher Taigawald in der Mongolei (Foto: R.Nessing)


Tag 3: Mungun morit

Wir verbringen den gesamten Tag in den sibirischen Taigawäldern. Zielarten: Steinauerhuhn (Black-billed Capercaillie), Haselhuhn (Hazel Grouse), Habichtskauz (Ural Owl), Amurfalke (Amur Falcon), Weidenammer (Yellow-breastd Bunting), Schwarzspecht (Black Woodpecker) und Rubinkehlchen (Siberian Rubythroat). Übernachtung im Zelt.


Mungun morit

Tag 4: Mungun – Gun galuutai  Ulaanbaatar

Die Fahrt geht heute von Mungun über Gun galuutai zurück nach Ulaanbaatar. Am Gun-Galuutai-See werden wir Mittagslunch einnehmen und dabei beobachten. Zielarten: Höckersamtente (White-winged Scoter), Mongolenlerche (Mongolian Lark), Jungfernkranich (Demoiselle Crane), Beutelmeise (Penduline Tit), Lasurmeise (Azure Tit), Asiatische Blauelster (Asian Azure-winged Magpie), Amurfalke (Amur Falcon), Meisengimpel (Long-tailed Rosefinch). Übernachtung im Hotel.


Tag 5: Ulaanbaatar – Mandalgovi – Dalanzadgad – Jurt Camp am Gobi-Gurvan-Saikhan-Nationalpark

Früh am Morgen müssen wir mit der Fahrt von Ulaanbaatar bis nach Dalanzadgad in der Gobi-Wüste starten. Mittagessen werden wir in Mandalgovi, etwa auf halber Strecke zwischen Ulaanbaatar und Dalanzadgad gelegen. Nicht weit hinter Dalanzadgad befindet sich am Fuße des Gobi-Gurvan-Saikhan Nationalparks unser Jurt-Camp. Am Abend dort angekommen, beziehen wir unsere Jurten und werden ein mongolischen Abendessen zu uns nehmen. Zielarten: Steppenflughuhn (Palla´s Sandgrouse, Mongolenlerche (Mongolian Lark), Mongolen Bussard (Upland Buzzard), Steppenadler (Steppe Eagle), Mönchsgeier (Black Vulture), Daviderdsperling (Père David´s Snowfinch). Übernachtung im Jurt-Camp. 

Unser Jurt-Camp am Fuße des Gobi-Gurvan-Saikhan Nationalparks (Foto: S.Duge während einer VOGELZUG-REISE)


Tag 6: Mukhar-Shiver-Tal und Yolyn-Am-Tal im Zuun-Saikhan-Gebirge

Zeitig nach dem Frühstück fahren wir vom Jurt-Camp ins Mukhar-Shiver-Tal ("Tal ohne Ausgang") sowie anschließend ins Yolyn-Am-Tal ("Tal der Geier") im Zuun-Saikhan-Gebirge. In den Tälern und auf den Berghängen wollen wir speziell nach Gebirgsvogelarten Ausschau halten, wie etwa Bartgeier (Lammergeier), Mauerläufer (Wallcreeper), Chukarhuhn (Chukar Partridge), Schneegeier (Himalayan Vulture), Mönchsgeier (Black Vulture) und Steinadler (Golden Eagle). Besonders aufmerksam müssen wir nach der hier endemisch vorkommenden Kozlov`s Braunelle/Mongolischen Braunelle/Steppenbraunelle (Mongolian Accentor) Ausschau halten. In den Wacholderbüschen und den Felshängen leben Chinesische Schmuckgimpel (Chinese Beautiful Rosefinch), Felsenammer (Godlewski`s Bunting), Pallasammer (Pallas´s Bunting), Steinrötel (Rufous-tailed Rock-thrush) und Steinortolan (Grey-necked Bunting). Im Yolyn-Am-Tal sowie im Zuun-Saikhan-Gebirge leben auch interessante Säugetiere: der Sibirische Steinbock (Siberian Ibex), das Riesenwildschaf (Argali), der Mongolische Pfeifhase (Pallas´ Pika), der Daurische-Pfeifhase (Daurian Pika) sowie die Mittagsrennmaus (Midday Gerbil) und die Gobi-Altai-Gebirgswühlmaus (Gobi-Altai mountain Vole), die oft kooperativ sind und sich gut fotografieren lassen. Übernachtung im Zelt.

Im Zuun-Saikhan-Gebirge (Foto: R.Nessing)


Tag 7: Gobi-Gurvan-Saikhan-Nationalpark – Khongoryn Els Sanddünen 

Von jetzt an startet die Expedition in die absolute Wildnis. Zunächst geht es einige Kolometer auf einer Asphaltstraße. Doch bald verlassen wir diese und sind auf Kies- und Sandpisten unterwegs. Vielleicht werden wir wieder eine Nomadenfamilie in ihrer Jurte besuchen und Kumys (gegorene Stutenmilch) probieren. Über kleine Geschenke freuen sich gerade auch die Nomadenkinder immer sehr. Wir fahren durch die kiesige und sandige Gobi-Wüste. Wüste bis zum Horizont. In diesem Lebensraum sind die Steppenflughühner (Pallas`Sandgrouse) zuhause. Unterwegs in Saxaul-"Wäldern" suchen wir nach Mongolenhäher/Saxaulhäher (Mongolian Ground-jay), Wüstengrasmücke (Desert Warbler) und dem Saxaul-Sperling (Saxaul Sparrow). Wir haben bei unseren Stopps immer genügend Zeit, diese seltenen Vogelarten zu beobachten und zu fotografieren. Mittagslunch wird sicherlich wieder in einer bezaubernden Schlucht in der "Mittleren Schönheit" sein. Hier brüten Bartgeier (Lammergeier) und Steinadler (Golden Eagle). Weiter geht die Fahrt durch Wüste und Halbwüste nach Khongoryn Els, wo es die größten Sanddünen der Gobi gibt. Bis zu 300m hohe Dünen, die bis zu 12 km breit und 100km lang sind. Wer es sich körperlich zutraut, kann diese Dünen auch besteigen. Mehr Vogelarten sind erfahrungsgemäß jedoch am Fuße der Dünen zu finden, wie z.B. Saxaul-Sperling (Saxaul Sparrow) und Isabellwürger (Isabeline Shrike). Mit dem Gobi-Altai-Gebirge im Hintergrund ist diese Szenerie aus Wasser, Sanddüne und Gebirge einzigartig! Übernachtung im Yurt-Camp. 

Fluss, Sanddünen und das Gebirge von Khongoryn Els (Foto: R.Nessing während einer VOGELZUG-REISE)


Tag 8: Khongor Els Baga-Bogd-Gebirge

Die Fahrt geht nach Westen durch das riesige Tal der Gobi-Seen. Links von uns befindet sich das Kleine Bogd-Gebirge. Dort befindet sich das Tagesziel. Zuvor geht die Fahrt durch eine faszinierende, endlos erscheinende Landschaft aus Steinwüste, Sandwüste und Saxaul-„Wäldern“. Unterwegs erreichen wir ein Gobi-Dorf. Hier können wir das typische Leben der Mongolen beobachten und fotografieren oder uns in einem der kleinen Einkaufsläden mit Süßigkeiten und/oder Getränken eindecken. Am Nachmittag erreichen wir das Baga-Bogd-Gebirge, wo wir in einer malerischen Landschaft die Nacht vebringen werden. Hier im Baga-Bogd-Gebirge, der zum Gobi-Altai-Gebirge zählt, lebt das Altai-Königshuhn (Altai Snowcock). Dieses schmucke und seltene Königshuhn ist besonders in den Abend- und Morgenstunden auf den Gebirgshängen direkt über unserem Zeltplatz rufaktiv. Wer es sich körperlich zutraut, kann diese Gebirgshänge erklimmen und auf ein schönes Foto vom Altai-Königshuhn hoffen. Auch Bartgeier (Lammergeier), Mauerläufer (Wallcreeper), Saker (Saker), Schneegeier (Himalayan Vulture) und viele weitere gebirgsbewohnenden Vogelarten leben hier. Übernachtung im Zelt.  


Tag 9: Baga-Bogd-Gebirge Orog-See 

In der Morgendämmerung rufen sicherlich die Altai-Königshühner über unserem Zeltplatz. Ein Erlebnis der besonderen Art!  Nach dem Frühstück und einer kleinen Exkursion talabwärts geht Fahrt wieder durch die endlos erscheinende Wüste. Man gewöhnt sich langsam daran, dass das Auge immer bis zum Horizont sehen kann. Karge, aber wunderschöne Gobi! Mittagslunch werden wir am Taatsiin tsagaan Nuur (Nuur = See) einnehmen. Tagesziel jedoch ist das Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung (Ramsar-Schutzgebiet) Orog-Nuur am Fuße des Gobi-Altai. Der Orog-Nuur wird vom Tuin-Fluss gespeist, der aus dem nördlich gelegenen Khangai-Gebirge entwässert. Der Tuin-Fluss schuf ein weites Feuchtgebiet am Ufer des Orog-Nuur, der für viele Wasservögel ein wichtiger Brut- und Rastplatz inmitten der Gobi ist. Zielarten sind hier: Streifengans (Bar-headed Goose), Schwanengans (Swan Goose), Saatgans (Bean Goose), Reliktmöwe (Relict Gull) und Mongolenmöwe (Mongolian Gull). In der Vegetation an seinen Ufern finden aber auch Singvögel (Stelzen, Pieper) Nahrung und Schutz. Erst am Nachmittag werden wir den Orog-Nuur erreichen, wo für uns wieder die Zelte aufgestellt werden und im Küchenzelt das Abendessen zubereitet werden wird. Übernachtung im Zelt.

Orog Nuur – Wasser zieht in der Gobi viele Vögel an (Foto: R.Nessing)

Tag 10: Orog Nuur  Cholboolj Nuur

Der nahegelegene Orog-See lädt zur morgendlichen Exkursion ein, bevor es am Küchenzelt Frühstück gibt. Anschließend geht die Fahrt zum nicht so weit entfernten Cholboolj-See. Wir durchfahren den Tsaaz-Fluss um zum Cholboolj-See („Verbundener See“) zu gelangen. Mittagslunch und Abendessen am Cholboolj-See.Zielarten sind hier: Streifenschwirl (Pallas´Grasshopper Warbler), Reliktmöwe (Relict Gull), Mongolenmöwe (Mongolian Gull), Schwanengans (Swan Goose), Streifengans (Bar-headed Goose) und Steppenschlammläufer (Asian Dowitcher). Auch den Bindenseeadler (Pallas´s Fish Eagle) hat der Reiseleiter Rolf Nessing hier schon beobachten können! Übernachtung im Zelt mit Blick auf den Cholboolj-See. 


Tag 11: Cholboolj Nuur Boontsagaan Nuur

Nach dem Frühstück durchqueren wir noch einmal den Tsaaz-Fluss. Tagesziel ist heute der Boontsagaan See. Der Boontsagaan-Nuur hat eine Fläche von 252 km² und liegt auf 1.312 m über NN. Der See ist etwa 24 km lang und 11 km breit und hat eine Tiefe von 9,6m. Der Boontsagaan-Nuur ist der größte See im Tal der Gobi-Seen. Hier ist eines der wenigen Beobachtungsmöglichkeiten für Reliktmöwen (Relict Gull) und Bindenseeadler (Pallas´s Fish Eagle). Auch für Seeschwalben und weiteren Möwenarten ist der See ein wichtiges Brut- und Rastgebiet. Den Zufluss bildet der Baidrag-Fluss. Nur wenige Ornithologen besuchen diesen abgelegenen See. Bestandserfassungen der Brut- und Rastvögel sind deshalb hier besonders wichtig. Übernachtung im Zelt. 

Der Boontsagaan-Nuur: Lebensraum vieler und seltener Vögel (Foto: R.Nessing)


Tag 12: Boontsagaan-See – Khokh-See

Auch hier bietet sich eine morgendliche Exkursion vor dem Frühstück an, liegt der Boontsagaan-Nuur doch nur wenige Meter von unserem Zeltplatz entfernt. Wir verlassen nach dem Frühstück den Boontsagaan-Nuur in Richtung Khokh-Nuur. Zielarten sind an diesem Gebirgsee: Altai-Königshuhn (Altai-Snowcock), Mattenschmätzer (Hodgson´s Bushchat), Himalajabraunelle (Altai Accentor), Riesenrotschwanz (White-winged Redstart/Güldenstädt´s Redstart) und Rosenbauch-Schneegimpel (Asian Rosy Finch) - allesamt anspruchsvolle Vogelarten, weswegen wir am Khokh-See auch zwei Nächte verbringen wollen. Übernachtung im Zelt. 


Khokh-See

Tag 13.: Khokh-See

Der Khokh-See liegt im westlichen Teil der Mongolei und wurde von einem Gletscher geformt. Wir haben den ganzen Tag, um in Ruhe diese Landschaft zu genießen, die Natur zu beobachten und zu fotografieren. Übernachtung im Zelt. 

 

Tag 14: Bayankhongor – Arvaikheer

Wir verlassen den Kuhk-See und fahren nach Bayankhongor. In dieser Bezirksstadt werden wir Mittagessen und anschließend geht die Fahrt weiter in die Stadt Arvaikheer in der Uvurkhangai Provinz. Hier werden wir die Nacht in einem Hotel verbringen.


Tag 15: Arvaikheer Elsen-Tasarhai-Nationalpark – Bayan-See

Nach dem Frühstück führt die Fahrt auf einer Asphaltstraße durch Bergsteppen. Wir werden einen Stopp am Sangiin-dalai-See haben. Mittagslunch und eine kürzere Exkursion werden wir im Elsen-Tasarhai-Nationalpark haben. Tagesziel ist der Bayan-Nuur mit seinen Sumpf-, Wiesen- und Schilfgebieten. Zielarten sind hier: Weißnackenkranich (White-naped Crane), Jungfernkranich (Demoiselle Crane), Schwarzstorch (Black Stork), Prachttaucher (Black-throated Loon), Zwergsumpfhuhn (Baillon´s Crake), Steppenschlammläufer (Asian Dowitcher), China-Rohrsänger (Oriental Reed Warbler) und Streifenschwirl (Pallas´Grasshopper Warbler). Übernachtung im Zelt. 


Tag 16: Bayan-See Hustai-Nationalpark – Ulaanbaatar

Zeitig verlassen wir den Bayansee und fahren auf einer Asphaltstraße zum Hustai-Nationalpark. Der Hustai-Nationalpark ist einer von drei Gebieten in der Mongolei, wo Takhi/Przewaslski-Wildpferde (Equusferus przewalskii) (Przewalski´s Horse)
leben. Diese echten Wildpferde wurden hier seit 1992 wieder erfolgreich angesiedelt, nachdem das letzte Przewaslski-Wildpferd 

Takhi/Przewaslski-Wildpferde an der Tränke im Hustai-Nationalpark (Foto: H.Leunig während einer VOGELZUG-REISE)


1969 in der Dzungariin Gobi gesichtet wurde. Im Nationalpark leben auch Rothirsche (Red Deer), Daurischer Ziesel (Daurian Ground-squirrel), Steppenfuchs (Corsac Fox) und Sibirische Murmeltiere (Siberian Marmot). Im Nationalpark und auf dem Weg zum Nationalpark können typische Vogelarten der Steppen gesehen werden: Mongolenbussard (Upland Buzzard), Amurfalke (Amur Falcon), Bartrebhuhn (Daurian Partridge), Wiesenammer (Meadow Bunting), Mongolenlerche (Mongolian Lark). Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg zurück nach Ulaanbaatar. Nach dem Einchecken im Hotel besteht vielleicht noch die Möglichkeit sich individuell die Hauptstadt der Mongolei anzusehen. Am Abend haben wir ein Abschlussessen im Hotel.

Dschingis Khan-Monument vor dem Parlament in Ulaanbaatar (Foto: R.Nessing)

Tag 17: Flug von Ulaanbaatar

Fahrt vom Hotel zum Airport von Ulaanbaatar, wo wir uns verabschieden und individuell die Heimreise antreten.

 

Hinweis: Bei allen Reiseterminen kann es Wetter bedingt zu Programmänderungen kommen. Besondere Ereignisse können dazu führen, dass bestimmte Exkursionsziele nicht erreichbar sind und daher entfallen müssen! Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!

Auf meinen Reisen suchen wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum. Ich kann Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Ich bin jedoch bemüht, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.

Reiseleiter:

Rolf Nessing und sehr erfahrener mongolischer Guide

Termin:

Montag, 10.6.2019 - Mittwoch, 26.6.2019

17 Tage, 16 Nächte (davon 15 Nächte in der Mongolei)

Teilnehmerzahl:

4-10 Personen 

Preis:

4.500,00 € pro Person im Doppelzimmer,

4.900,00 € pro Person im Einzelzimmer

Enthaltene Leistungen:

  • Flüge ab/bis Frankfurt nach Ulaanbaatar (andere Abflughäfen auf Anfrage möglich, ggf. mit Aufpreis)
  • 15 Übernachtungen in guten, landestypischen Hotels (3 Nächte), Jurt-Camps (2 Nächte) bzw. in gut ausgestatteten Zelten (10 Nächte)
  • Vollverpflegung während der Tour: Frühstück, meist Picknick/ Lunchpakete und Abendessen; vegetarische Kost auf Anfrage möglich (Anreisetag: Abendessen; Abreisetag: Frühstück entsprechend der Öffnungszeiten der Hotelküche)
  • Transfers in der Mongolei lt. Programm inkl. Abholung und Transfer vom/zum Flughafen am An- und Abreisetag lt. Programm
  • alle Eintrittsgelder lt. Programm
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung durch VOGELZUG-Reisen
  • tägliche Vogelliste 

Nicht enthaltene Leistungen:

  • Persönliche Ausgaben und Getränke
  • Stadtbesichtigung von Ulaanbaatar
  • private Reiserücktrittsversicherung
  • ggf. Visumkosten

Ausrüstung:

  • Flugplan mit Ihrem Buchungscode
  • Gültiger Reisepass
  • Fernglas
  • Falls vorhanden, unbedingt Spektiv und Stativ – es lohnt sich!
  • Regenschutz (auch Regenhose oder Poncho wenn vorhanden)
  • festes Schuhwerk, mögl. gut eingelaufen (Gummistiefel sind nicht unbedingt notwendig)
  • Rucksack oder kleine Tasche für Tagesbedarf
  • Sonnen- und Mückenschutz, Sonnenbrille
  • Bestimmungsbücher: Brazil, M. (2009): Field Guide to the Birds of East Asia. ISBN 978-0-7136-7040-0
    Ayé, R., Schweizer, M & T. Roth (2012): Birds of Central Asia. ISBN 978-0-7136-7038-7
    Batsaikhan, N. et al.(2014): A Field Guide to the Mammals of Mongolia. ISBN 978-99962-0-041-0
    Terbish, K. et al. (2013): A Guide to the Amphibians and Reptiles of Mongolia. ISBN 978-99973-0-119-2 
  • Weiterführende Literatur: Reiseführer Mongolei, Trescher Verlag. ISBN978-3-89794-167-0

  

Alle Reisen können auch individuell oder als geschlossene Gruppe gebucht werden. Gerne berate ich Sie dazu!


Gästebuch:

Eine unglaublich faszinierende Reise in ANDERE WELTEN!!!!

Die Reise war die Erfüllung eines von uns lang ersehnten Traums: Einmal in DIE MONGOLEI!!! Einmal in das Land der unglaublichen Weite.

Was wir dann erleben durften, ist mit Worten kaum zu beschreiben!! Unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.

Es war eine individuelle kleine Gruppe und die ganze Organisation von Rolf in Bezug auf die Reisevorbereitung als auch vor Ort von Rolf und dem Tour-Operator war perfekt. Die beiden fütterten uns mit ornithologischem Wissen mit einer Präzision, die uns faszinierte. Keine Fragen blieben unbeantwortet. Die Ortskundigkeit vom Tour-Operator in der Wüste Gobi überraschte immer wieder, wo wir keinen Weg sahen, fand er immer die richtige Spur.

Die Crew bestand aus 3 sicheren Fahrern, einem exzellenten!!! Koch und einer Dolmetscherin, die uns immer wieder ihr ganzes Wissen über Land, Leute und Kultur vermittelte. Dieses Ensemble war perfekt und versorgte uns aufs fürsorglichste mit allem, was wir brauchten.

Der Großteil unserer Reise führte uns ins wirkliche Outdoor der Wüste Gobi, weit abseits der Zivilisation. Wir durchquerten Flüsse in unseren bequemen Jeeps, schliefen aufs Beste in den zur Verfügung gestellten Zelten und Schlafsäcken (tauglich bis zu -30 Grad) und fuhren Stunden über Stunden durch Wüste, Halbwüste, Wüstensteppe und Steppe und erlebten die wirkliche unendliche Weite und lernten: „Die Wüste lebt!“

Besondere Highlights waren: Die Übernachtungen in einem traditionellen Ger-Camp mit weitem Blick über die Steppe auf die „Linke Schönheit“ (Ausläufer des Gobi-Altaigebirges) und einem unglaublichen nächtlichen Sternenhimmel. Des Weiteren die Zeltübernachtung in 2300 Metern Höhe im Bagd Bogd-Gebirge (Kleiner Heiliger Berg). Dort wurde das langersehnte Altai-Königshuhn gesichtet, ein überwältigender Augenblick vor einer grandiosen Kulisse.

Auf der ganzen Reise sahen wir mit kompetenter Unterstützung von Rolf und dem lokalen Guide ständig neue ornithologische Highlights: Sakerfalken, Hopfkuckuck, Daviderdsperling,Amurfalke, Fahlbraunelle, Mongolenhäher Mauerläufer, Fischmöwe,Weissnackenkranich, Massen von Schwarzmilanen kreisten über uns, Bartgeier, Mönchsgeier, Bindenseeadler, Schwarzstorch, Mongolenlerche, Tundra-Goldregenpfeifer, Chukar-Huhn und vieles mehr.....

Sehr beeindruckt haben uns auch die Begegnungen mit den Nomaden in der Gobi (0,5 Einwohner pro km²) und den Menschen allgemein in der Mongolei, stets begegnete man uns mit großer Gastfreundlichkeit und offenen Armen.

FAZIT: WIR HABEN DIE WIRKLICHE GOBI GESEHEN!

Ein ganz spezieller Dank geht zum Schluss auch noch einmal an das gesamte Team, das uns während dieser Zeit wirklich ans Herz gewachsen ist! 

Susanne aus Hamburg reiste vom 5.-20.9.2018 mit durch die Mongolei


Danke für die grandiose, einzigartige, fantastische, bombastische Reise in die Mongolei, bin immer noch hin und weg. 

Erika aus Hamburg reiste vom 5.-20.9.2018 mit durch die Mongolei


Meine Eindrücke von dieser sehr interessanten Reise kann ich nicht in wenige Sätzen fassen. Von der Ankunft in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, bis zum Heimflug fühlte ich mich von den Organisatoren sehr gut umsorgt. Eigentlich war an Alles gedacht. Meine Mitreisenden waren ornithologisch sehr interessiert und aus meiner Sicht Expert/innen. Besonders von Rolf Nessing als sehr erfahrenem und kenntnisreichem Reiseleiter war ich seh beeindruckt. Für mich persönlich war es ein Gewinn, ihn als Reiseleiter zu haben.
Nach einem Inlandsflug nach Dalanzadgad im Südosten der Mongolei wurden wir mit sehr guten geländegängigen Fahrzeugen zu Orten gebracht, wo sich Vogelbeobachtungen besonders gut lohnen. Mir als Foto-Interessiertem wurde immer wieder geholfen, zu guten Perspektiven zu kommen.
Gebucht hatte ich "Einzelzimmer". In Hotels bedeutet es das Gleiche wie daheim. Eine Jurte mit 5 Betten hatte ich zwei Nächte für mich allein. Im Zwei-Personenzelt, das ich 8 Nächte an wechselnde Orten aufgebaut bekam, hatte ich ausreichend Platz. Es wurde mit einer Matte und warmem Schlafsack (bis -30 Grad geeignet) ausgestattet.
An den Orten mit Zeltübernachtung diente ein großes Gemeinschaftszelt dem Koch zur Zubereitung des Essens und der Gruppe als "Speisesaal". Morgens gab es ein sehr reichhaltiges Frühstück. Zur Mittagszeit bereitete der Koch des mongolischen Tour-Operators einen leckeren Lunch zu oder er hatte bereits am Morge Sandwiches mit Obst und sogar Dessert vorbereitet. Am Ende eines langen Tages gab es ein üppiges Mahl mit Vorsuppe, Fleisch, Gemüse und weiteren Beilagen, so dass stets eine
individuelle Auswahl möglich war.
Außer dem Koch begleiteten uns 3 sehr umsichtige Fahrer, eine Deutsch sprechende Dame, die vor ihrem Ruhestand im Nationalpark-Management der Mongolei Verantwortung trug, und der mongolische Tour-Operator, ein ausgezeichneter Kenner der Tier- und besonders der Vogelwelt.
Wir 11 Personen fuhren durch weite Landschaften mit Gebirgszügen am näheren oder entfernteren Horizont. Wir machten Pausen an Stellen, wo es etwas zu beobachten gab, spazierten an Seen entlang, wanderte durch Gebirgstäler, an Bächen entlang und Berghänge hinauf. Wir nahmen die grandiose Landschaft mit unseren Augen und Kameras auf, spürten die Stille, lauschten den Vogelstimmen, und an manchen Tage pfiff uns der Wind um die Ohren. Nie wurde es eintönig, die Vegetation wechselte und zeigte uns ihre farbige Vielfalt. Da es in diesem Jahr viele Niederschläge gegeben hatte, blühte die Steppe vielerorts.
Wir stoppten in Siedlungen, um Wasser am Pumpenhäuschen und Sprit an der Tankstelle zu tanken. In "Supermärkten" versorgten wir unseren persönlichen Bedarf. Danach fuhren wir auf staubigen Pisten weiter durch die Gobi, entlang großer Sanddünen, mehrmals durch die Strömung von Bächen und Flüssen, durch Bodenwellen und über betonharte, brettebene Pisten. Nur auf ca. einem Fünftel der Reise hatten wir Asphalt unter den Rädern.
Erstmals in meinem Leben sah ich einen Schwarzstorch. Er und 166 weitere Vogelarten wurden beobachtet, viele davon an mehreren Tagen. Wir sahen 23 Säugetierarten, darunter den Sibirischen Steinbock und das schon fast ausgestorbene Przewalskipferd. Den quantitativen Beobachtungserfolg möchte ich jetzt nicht mit Fotoerfolgszahlen ergänzen. Damit und mit der gesamten Reise bin ich überaus zufrieden.
Hans Leunig reiste vom 5.-20.9.2018 mit durch die Mongolei


Lieber Rolf, auch ich danke dir für die perfekte Organisation dieser Reise. Für mich war es eine der schönsten Reisen, wenn nicht sogar  d i e  schönste in meinem Leben! Danke nochmals.
Uli aus Österreich reiste vom 5.-20.9.2018 mit durch die Mongolei

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