Freitag, 10.12.2021 - Sonntag, 12.12.2021

Freitag, 14.1.2022 - Sonntag, 16.1.2022

Vogel-Wochenende: Singschwäne, Waldsaatgänse und andere Wintergäste der Uckermark

Singschwäne zählen zu den anmutigsten Wintergästen der Uckermark (Foto: Marlis Böttche, aufgenommen im Nationalpark Unteres Odertal)

Der Nordosten Deutschlands beherbergt auch im Winter eine für Deutschland einmalige Vogelwelt! Hier rasten und überwintern - je nach Wasserstands- und Eisverhältnissen der Oder -  bis zu 1.500 Singschwäne sowie Zwergschwäne, Waldsaatgänse und Weißwangengänse. Nordische Singvögel, die in anderen Gegenden Deutschlands nur selten gesehen werden, wie Schneeammer, Seidenschwanz und Nordische Wasseramsel, können in manchen Wintern hier beobachtet werden, ebenso Kornweihe, Raufußbussard und Merlin. Kommen Sie mit hinaus in die ausgedehnten winterlichen Feuchtgebiete entlang der Oder!

Höhepunkte:

  • Der Nationalpark Unteres Odertal mit seinen ausgedehnten Feuchtgebieten und seiner einzigartigen Vogelwelt, wie Sing- und Zwergschwan, Waldsaatgans, Tundrasaatgans, Blässgans und Weißwangengans. Nordische Singvögel wie Schneeammer, Seidenschwanz und Nordische Wasseramsel. 
  • Winterlicher Nationalpark Unteres Odertal.

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise und erste Exkursion im Nationalpark Unteres Odertal

Wir treffen uns um 12 Uhr in unserem Hotel zur Begrüßungssuppe (inklusive) und machen uns nach der Vorstellung des je nach Schnee- und Wasserverhältnissen aktuellen Reiseprogramms sofort zu einer ersten Exkursion in den Nationalpark Unteres Odertal auf. Sicherlich werden wir die ersten nordischen Singschwäne und vielleicht auch Zwergschwäne beobachten können.

2. Tag: „Vögel des Glücks“ und Wald-Saatgänse an der Oder
Nach dem Frühstück fahren wir wieder in den Nationalpark Unteres Odertal. Hier werden wir, je nach den Schnee- und (Hoch-)Wasserverhältnissen, die ornithologisch ergiebigsten Gebiete aufsuchen. Wir werden sicherlich die Singschwäne und vielleicht auch Zwergschwäne in ihren Nahrungs- und Rastflächen beobachten. Insbesondere die nordischen Singschwäne sind wegen ihrer Anmut und des weit hörbaren Rufs bei vielen Menschen beliebt. Bereits bei den Kelten galten Singschwäne als „Vögel des Glücks“, der Reinheit und des Lichts. Die im Nordosten Brandenburgs überwinternden Singschwäne stammen zumeist aus dem Baltikum. Vielleicht kommen wir auch für gute Fotoaufnahmen nah genug heran. Neben Sing- und vielleicht Zwergschwänen suchen wir nach den Waldsaatgänsen (Anser fabalis fabalis), eine seltene, aber gut bestimmbare Gänseart. Die Waldsaatgans unterscheidet sich deutlich in ihrer Rastphänologie von der häufigeren Tundrasaatgans (Anser serrirostris rossicus). Der Nordosten Brandenburgs ist einer der wenigen Rastplätze der Waldsaatgans (Anser fabalis fabalis) in Deutschland.

Waldsaatgänse (Anser fabalis fabalis) überwintern im Nordosten Brandenburgs (Foto: Th. Heinicke)

Diese seltene Gänseart, deren Weltbestand auf nicht mehr als 50.000 bis 70.000 Vögel geschätzt wird, können wir im Nationalpark und deren näherer Umgebung gut und teilweise bei geringer Fluchtdistanz beobachten. Mit den Waldsaatgänsen rasten hier in unterschiedlicher Anzahl auch Weißwangen-, Grau-, Blässgänse und Tundrasaatgänse (Anser serrirostris rossicus), seltener auch mal Schneegänse und Rothalsgänse.

Wir suchen in Schilfgebieten nach Bartmeisen und in den Poldern nach Bergpiepern und den seltenen Schneeammern. Wie bei allen VOGELZUG-REISEN werden natürlich die beobachtbaren Vogelarten, deren Stimmen und Artmerkmale, vorgestellt und erläutert.

Seltener Wintergast: Schneeammer (Foto: Marlis Böttche, aufgenommen im Nationalpark Unteres Odertal)

Je nach Härte des Winters können sogar Kraniche im Nationalpark unterwegs sein. Seeadler sind im Nationalpark nicht selten. Vielleicht sehen wir auch Kornweihe, Raufußbussard, Merlin und die seltene Sumpfohreule.

3. Tag:

Den heutigen Vormittag wollen wir entweder nochmals im Nationalpark Unteres Odertal unterwegs sein und dort, je nach den Schnee- und (Hoch-) Wasserverhältnissen, die ornithologisch ergiebigsten Gebiete aufsuchen – oder wir besuchen die Blumberger Teichlandschaft. Gegen 14 Uhr endet die Reise "Vogel-Wochenende: Singschwäne, Waldsaatgänse und andere Wintergäste der Uckermark".

Hinweis: Bei allen Reiseterminen kann es Wetter bedingt zu Programmänderungen kommen. Besondere Ereignisse im Gebiet, vor allem durch die aktuelle Hochwasserlage an der Oder, können dazu führen, dass bestimmte Exkursionsziele nicht erreichbar sind und daher entfallen müssen! Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten! Dadurch stelle ich sicher, dass wir das ergiebigste und spannendste Programm durchführen können.

Auf meinen Reisen suchen wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum. Ich kann Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Ich bin jedoch bemüht, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.

Eignung der Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität: Bei den VOGELZUG-REISEN handelt es sich um Reiseangebote, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie mich bitte unbedingt vor der Buchung an.

Reiseleiter:                        

Rolf Nessing, der seit über 30 Jahren in der Region wohnt und dort Vögel beobachtet.

Reisetermine:                     

Freitag, 10.12.2021 - Sonntag, 12.12.2021

Freitag, 14.1.2022 - Sonntag, 16.1.2022

3 Tage / 2 Nächte 

Eine Anreise mit der Bahn ist möglich. Gern berate ich Sie dazu.

Teilnehmerzahl:                 

5-10 Personen 

Preis:                                  

275,00 € pro Person im Doppelzimmer,

320,00 € pro Person im Einzelzimmer. 

Enthaltene Leistungen:

  • 2 Übernachtungen im Hotel mit Frühstück (2x) und Abendessen/Hauptgericht (2x), 1x Begrüßungssuppe, 
  • tägliche Vogelliste
  • hervorragende und erfahrene Reiseleitung
  • Deutscher Reisesicherungsschein gemäß BGB § 651

Nicht enthaltene Leistungen:

  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • An- und Abreise (Abholung vom nächstgelegenen Bahnhof auf Anfrage möglich);
    vor Ort bilden wir Fahrgemeinschaften und beteiligen uns an den Kosten
  • Getränke, Mittagessen (wir kaufen uns Lunchpakete vor Ort und/oder ggf. Restaurantbesuch möglich)  

Ausrüstung:

  • Fernglas
  • Falls vorhanden Spektiv mit Stativ
  • Regenschutz (auch Regenhose oder Poncho wenn vorhanden)
  • Festes, wasserdichtes Schuhwerk, mögl. gut eingelaufen
  • Rucksack für den Tagesbedarf
  • warme, witterungsentsprechende Kleidung
  • Bestimmungsbuch – ich empfehle: Svensson et al.(2017): Der neue Kosmos Vogelführer. 3. Auflage.
  • Weiterführende Literatur: Dittberner, W. (2014): Die Vogelwelt des Nationalparks Unteres Odertal.

Gästebuch:

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Wenn man sich für Vögel interessiert und mit Rolf Nessing unterwegs ist, dann hat man garantiert tolle Erlebnisse und kann nach der Tour viel erzählen - auch wenn es diesmal "nur" ein langes Wochenende war. Vogelbeobachtung im Januar - was wird man da wohl sehen? Nun, wirklich eine Menge, denn Rolf kennt sich in der Uckermark aus wie wohl kaum ein anderer und so war jeder Tag voller spannender Beobachtungen, für die man ausgiebig Zeit hatte und so auch immer wieder tolle Fotos machen konnte. Da waren z. B. die Singschwäne, die morgens in ein Rapsfeld einflogen - im warmen Licht der Morgensonne ein wunderschönes Fotomotiv. Neben den Sing- und Höckerschwänen konnten wir viele Gänsearten beobachten. So sahen wir Grau-, Bläss- und Weißwangengänse, Tundra- und Waldsaatgänse und lernten, wie man sie unterscheiden kann. Gänsesäger und Enten zeigten sich in ihrem Prachtkleid. Aber nicht nur auf dem Wasser und den umliegenden Flächen war viel los. Täglich bestaunten wir Seeadler, Mäusebussarde und Turmfalken. Einmal wurden wir sogar Zeuge, wie ein Wanderfalke in rasantem Flug eine Wachholderdrossel jagte und das ziemlich nah - ein spannendes Erlebnis. Oder das wiederholte Rütteln des Raufußbussards, der Flug der Kornweihen dicht über dem Boden, auch Habicht und Sperber haben nicht gefehlt. Kolkraben, Saatkrähen, Raubwürger, viele Meisenarten, ein Kleinspecht - die Liste lässt sich noch lange fortsetzen. Gespannt haben wir auch beobachtet, wie Rolf das Gewölle eines Raubwürgers auseinandergenommen hat. Wie lang doch so ein Nagezahn einer kleinen Maus ist. Bleibt zum Schluss noch zu erwähnen, dass auch sonst alles gestimmt hat: Eine kleine Gruppe netter Gleichgesinnter, die gesamte Organisation der Reise, ein kleines familiengeführtes Hotel mit angenehmen Zimmern, gutem Essen und sehr freundlichem Personal. Da ist man bei einer der nächsten Touren von Rolf gern wieder dabei. Marlis Böttche reiste vom 17.-19.01.2020 mit durch die Uckermark.

Raufußbussard (Foto: Marlis Böttche, aufgenommen während der VOGELZUG-REISE vom 17.-19.01.2020 in der Uckermark)


Vielen Dank für Deine kompetenten Vogelexkursionen. Sie haben mir sehr gut gefallen. Ich bin erstaunt über Deine detaillierten Kentnisse der Vögel und Dein schnelles Erkennen der verschiedenen Vögel in jeglicher Situation. Wenn es zeitlich passt, werde ich sicherlich wieder an einer Reise teilnehmen. Dr. Dietrich Pfeilsticker reiste vom 17.-19.01.2020 mit durch die Uckermark.

Kleinspecht (Foto: Dr. Dietrich Pfeilsticker, aufgenommen während der VOGELZUG-REISE vom 17.-19.01.2020 in der Uckermark)


Du hast uns in der Uckermark mit Leidenschaft und Geduld viel Neues beigebracht! Wir konnten viel lernen und sehen und hoffen bald wieder dabei zu sein! Gabriel und Silvana reisten vom 17.-19.01.2020 mit durch die Uckermark.

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Kontakt:

Vogelzug-Reisen
Rolf Nessing
Clara-Zetkin-Straße 16
D-17279 Lychen
Deutschland

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